Berufsausbildung

Berufsausbildung

THE FIRST STEP – Jetzt Berufsfotograf werden!

Machen Sie den ersten Schritt für Ihre Karriere als professioneller Fotograf.

Die Ausbildung zum Fotografengesellen wird in einem dualen System absolviert und dauert drei Jahre. Sie erfolgt an zwei Lernorten: Im Betrieb und an einer Berufsschule. Durch das duale System werden Praxis und Theorie verbunden, wodurch der Auszubildende im hohen Maße profitiert. Man arbeitet von Beginn an in realen Auftragssituationen und erlernt den Umgang mit den Kunden.

Die Ausbildung ist zudem komplett kostenlos. Es werden weder Schulgeld noch etwaige Gebühren für den Auszubildenden fällig. Als Auszubildender erhält man eine Ausbildungsvergütung – diese ist abhängig vom Betrieb und beträgt nach unseren Erfahrungen 250-650 Euro monatlich. Im Normalfall wird die Fotoausrüstung, der Rechnerplatz sowie die erforderliche Software über den Ausbildungsbetrieb gestellt.

Der Gesellenbrief stellt in Deutschland den einzigen staatlich anerkannten Abschluss für Fotografen dar. Nach dem Gesellen steht es Ihnen frei, zur weiteren Vertiefung ihrer Kenntnisse, den Meisterabschluss als Fotograf zu absolvieren.


Aufgaben der FOCON

Die FOCON dienst als Innung während der gesamten Ausbildungszeit als Ansprechpartner bei Fragen oder Problemen für Auszubildende und Ausbildungsbetriebe. Darüber hinaus ist die FOCON für die Organisation und Durchführung der überbetrieblichen Ausbildung (ÜBA) sowie der Gesellenprüfung zuständig.


Berufsbild Fotograf*in

Die Arbeit eines Fotografen ist abwechslungsreich und anspruchsvoll. Der Beruf vereint künstlerische Begabung mit handwerklichem Können. Denn neben den kreativen Aspekten der Fotografie, steht vor allem handwerkliches Knowhow im Vordergrund. Aber die Ausbildung beinhaltet auch technische und physikalische Inhalte. Außerdem werden spezielle Computerkenntnisse, besonders im Bereich Bildbearbeitung, gelehrt. Ein guter Umgang mit Menschen ist zudem erforderlich, da Aufträge oft nach Kundenwunsch gefertigt werden.

Fotografen erstellen Bild- und Lichtkonzepte, bearbeiten Bilder und bereiten diese somit zur weiteren Verwendung vor.

Fotografen arbeiten in vielen verschiedenen Branchen. Daher unterscheidet die Ausbildungsordnung vier Bereiche der Fotografie: Porträtfotografie, Produktfotografie, Industrie- und Architekturfotografie und Wissenschaftsfotografie. Einer Schwerpunkte muss gewählt werden.

Meist arbeiten Fotografen als Selbstständige oder Angestellte in handwerklichen Betrieben, in der Industrie, bei Behörden, in wissenschaftlichen oder kulturellen Einrichtungen. Darüber hinaus werden Fotografen im Pressegeschäft eingesetzt oder in Medien-, und Werbeagenturen.


Ausbildungsinhalte

 Erstellen von Bildkonzeptionen
 Arbeitsplanung
 Handhaben von fotografischen Aufnahmegeräten
 Einsatz von Beleuchtung
 Bilddatenhandling
 Bildbearbeitung
 Ausgeben von Bilddaten
 Archivieren von Bilddaten
 Beraten von Kunden
 Berufsbildung, Arbeits- und Tarifrecht
 Aufbau und Organisation des Ausbildungsbetriebs
 Sicherheit und Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz
 Umweltschutz
 Qualitätssichernde Maßnahmen
 Wirtschaftliche Aspekte und rechtliche Grundlagen

Dauer:
3 Jahre. Unter bestimmten Voraussetzungen kann die Ausbildung auch verkürzt werden.

Zulassung:
Sie benötigen rechtlich gesehen keinen bestimmten Schulabschuss. Die meisten Betriebe stellen jedoch Auszubildende mit mindestens MSA-Abschluss ein.

Förderung:
Unter bestimmten Umständen kann die Berufsbildungsbeihilfe (BAB) beantragt werden. Weitere Informationen finden Sie unter: https://www.arbeitsagentur.de/bildung/ausbildung/
berufsausbildungsbeihilfe-bab

Kosten:
Die Ausbildung im Betrieb ist für Auszubildende kostenfrei. Es können ggf. Kosten für Lernmittel, Fahrten zur Ausbildungsstätte oder für eine auswärtige Unterbringung anfallen.